Der Markt

Aktuelle Informationen der Plückthun Global Asset Management GmbH

Ausgabe 4. Quartal 2020

 

Positiver Trend setzt sich fort

 

Nachdem sich die Kapitalmärkte im 2. Quartal deutlich stabilisiert haben, hat sich der positive Trend auch im 3. Quartal weiter fortgesetzt. Die Zahl der weltweiten Corona-Neuinfektionen stieg zwar in den letzten Wochen wieder deutlich an, jedoch sorgten die Maßnahmen der Regierungen und die lockere Zinspolitik der Zentralbanken für weitere Zuversicht an den Kapitalmärkten.

Mit dem aktuellen Marktbericht wollen wir Ihnen heute folgende Updates und Informationen liefern:

  • Rückblick – positiver Trend setzt sich an den Kapitalmärkten fort
  • Unseren Ausblick finden Sie hier

Den gesamten Marktbericht können Sie sich hier als PDF downloaden.

Wenn Sie darüber hinaus konkrete Fragen und Wünsche haben, zögern Sie bitte nicht Ihren Berater anzusprechen – wir sind gerne für Sie da!

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Plückthun Global Asset Management

 

Rückblick – positiver Trend setzt sich an den Kapitalmärkten fort

 

Die Weltwirtschaft war somit im dritten Quartal auf Expansionskurs. Darauf deuten verschiedene Indikatoren hin. Dieser Aufwärtstrend wird sich – so die Mehrheit der Konjunkturexperten – im vierten Quartal mehr oder minder stark fortsetzen. Das hängt insbesondere von der Entwicklung der Corona- Pandemie ab, die weiterhin der große Unsicherheitsfaktor ist. Das Kieler IfW hat, wie andere Institute auch, zuletzt seine Prognosen nach oben korrigiert. Es rechnet nun für 2020 mit einem Rückgang des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,6 %. 2021 soll das BIP wieder um 6,7 % wachsen. Jedoch dürfte erst 2022 das Aktivitätsniveau der „Vor-Corona-Zeit“ erreicht werden.

Konjunkturmaßnahmen bieten Luft nach oben.
Die Konjunktur wird zudem weiterhin durch die massiven fiskalischen Maßnahmenpakete der Staaten und die superexpansive Geldpolitik der Notenbanken gestützt. Dass bei den Lockerungen der Zentralbankpolitik stets noch Luft nach oben ist, demonstrierte im August einmal mehr die USNotenbank. Sie berechnet die Inflation nun als längerfristigen Durchschnittswert. Das impliziert ein zeitweiliges Überschießen der Teuerungsrate, ohne dass die Fed gegensteuern müsste. Diese Maßnahme zeigt, dass die Möglichkeiten der Zentralbanken längst noch nicht ausgeschöpft sind.

Die Inflation ist nach einem kräftigen Rückgang bis Mai im dritten Quartal wieder etwas gestiegen. Das ist nur zum Teil den steigenden Ölpreisen geschuldet. Das Kieler IfW schätzt nun die Teuerung im Euroraum für 2020 auf 0,4 % und für 2021 auf 1,7 %.

Der Dollar verliert leicht
Blicken wir noch auf die Devisenmärkte zurück. Im dritten Quartal schwächte sich der US-Dollar gegenüber vielen anderen Währungen deutlich ab. Beobachter führen die Schwäche auf die Covid-Politik der amerikanischen Regierung zurück, die in den USA deutlich stärkere Verwerfungen zur Folge hatte als in anderen Ländern. Der USD, der in das Quartal mit 1,12 (USD/EUR) gestartet war, gab im Quartalsverlauf deutlich nach. Ende des Quartals war ein Euro ca. 1,17 US-Dollar wert.

Die Abwertung des Dollars kam jedoch dem Präsidenten Donald Trump sehr gelegen, da ein schwächerer US-Dollar die Außenhandelsposition fördert. Wichtig in dem Zusammenhang: Auch gegenüber dem chinesischen Yuan verlor die US-Währung leicht (von 70 auf 68 Yuan). Gegen den japanischen Yen verlor der Dollar ebenfalls; statt 107 gab es Ende September nur noch 105 Yen für einen Dollar. Somit verlor der US-Dollar gegenüber einer Vielzahl von Währungen an Wert.

Aktienmärkte deutlich positiv
Die globalen Aktienmärkte konnten den positiven Trend des zweiten Quartals größtenteils fortsetzen. Nachdem sich die globalen Märkte in den ersten beiden Monaten des dritten Quartals deutlich positiv entwickelten und in manchen Aktienindizes gar Allzeithöchststände erreicht werden konnten, folgten im September einige Gewinnmitnahmen und Kursanpassungen.

Wir blicken somit auf ein positives 3. Quartal an den globalen Kapitalmärkten zurück. Die bisherigen Entwicklungen im Jahr 2020 zeigen einmal mehr, wie wichtig Investmentdisziplin für eine erfolgreiche Geldanlage ist.

Ausblick – bessere Wirtschaftsaussichten, kurzfristig Volatilität

Ein turbulentes und ereignisreiches Jahr geht in die letzte Runde und birgt noch viele Fragezeichen: Setzte sich die wirtschaftliche Erholung weiter fort und welche Auswirkungen bringt die „zweite Corona – Welle“ für die Kapitalmärkte mit sich? Verlassen uns die Briten mit einem Abkommen und wer gewinnt die US-Wahlen? Die aktuellen Geschehnisse und Entwicklungen bringen auch viele Chancen für die Kapitalmärkte mit sich.

Corona und die Wirtschaft
Die jüngsten Wirtschaftsdaten haben gezeigt, dass sich die privaten Konsumausgaben seit den Lockdowns insgesamt gut erholt haben. Auf der Welle dieser Bewegung könnten auch die Kapitalgüternachfrage und Industrieproduktion in den nächsten Wochen und Monaten wieder zulegen. Im Einklang mit der Erholung haben sich auch die Anleihen- und Aktienmärkte in den letzten Monaten positiv entwickelt, wenngleich zwischen den Sektoren erhebliche Unterschiede erkennbar sind.

Der wirtschaftliche Aufschwung findet in mehreren Etappen statt, wobei die erste Phase bereits hinter uns liegt. Diese zeichnete sich durch die V-förmige Erholung nach dem Einbruch im Frühjahr aus. In der aktuellen zweiten Phase sehen wir weiterhin Erholungstendenzen, obwohl sich das Tempo verlangsamt. Eine dritte Phase wird erst eintreten, wenn ein Impfstoff verfügbar ist und eine Normalisierung über Branchen hinweg einsetzt.

Präsidentschaftswahl in den USA
Donald Trump oder Joe Biden? Die US-Präsidentschaftswahl am 3. November und zuletzt die Corona- Erkrankung von Präsident Trump sorgen für reichlich Nachrichtenstoff. Wie geht es im Technologiestreit zwischen den USA und China weiter, wie erfolgreich wird der Kampf gegen die Corona-Pandemie? Kommt das für die US-Wirtschaft so wichtige Stimulus-Paket noch vor der Wahl? Investoren beschäftigen sich nicht nur mit der Frage, wer die US-Präsidentschaftswahl für sich entscheidet und ins Weiße Haus einzieht. Entscheidend für die tatsächliche Macht des zukünftigen Staatsoberhauptes ist auch, wer im Kongress das Sagen hat. Der wahrscheinlichste Wahlausgang nach Einschätzung von Experten: Joe Biden wird der nächste Präsident und im Kongress kontrollieren die Demokraten beide Häuser. Jedoch hat uns die letzte Wahl vor 4 Jahren gelehrt, man muss immer mit Überraschungen rechnen. Daher schauen wir gespannt auf den Ausgang der anstehenden Wahl.

Kapitalmärkte
Angesichts der extrem niedrigen Zinsen bieten Aktien mittel bis langfristig das beste Rendite-Risiko-Verhältnis. Interessant sind nach wie vor wachstumsstarke Papiere, die in einer durch das Corona Virus veränderteren Wirtschaft gute und profitable Geschäftsmodelle besitzen. In volatilen Zeiten kommt es auf Anlagedisziplin, breite Streuung der Investments und die Bereitschaft kurzfristig Schwankungen einzugehen an. Werden diese Vorgaben eingehalten und umgesetzt, werden langfristig positive Erträge erwirtschaftet.

Andreas Teichmann
Michael Steets
Andreas Teichmann

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